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Januar 2026

Schulumwandlung in Berlin: Warum ausgerechnet das Wald-Gymnasium?

(veröffentlich in DER TAGESSPIEGEL online am 28.1.2026, Printausgabe am 31.1.2026 und in BERLINER MORGENPOST v. 30.1.2026)

Was geschieht da eigentlich im Eichkamp? Eine idyllisch gelegene Schule, ein traditionsreiches Gymnasium soll still und leise zur Sekundarschule umgebaut werden – „mit Bedacht“, wie es aus dem Bezirksamt heißt. Doch Bedacht ersetzt keine Begründung. (mehr …)

Oktober 2025

Der Fisch stinkt auch weiter unten

veröffentlich im Berliner TAGESSPIEGEL vom 18.10.2025

Wenn in Berlin bildungspolitische Krisen eskalieren, sind es meist die Lehrkräfte, Schulleitungen oder am Ende die zuständige Senatorin, die am Pranger stehen. Doch endlich rückt dank des Tagesspiegels auch einmal die Ebene in den Fokus, die bisher weitgehend unangetastet blieb: die Schulaufsicht. Der „Fall Thietz“ zeigt exemplarisch, wie sich Intransparenz und Selbstherrlichkeit hinter einem bürokratischen Schleier verschanzen. (mehr …)

Juli 2025

Wiederholtes Fehlverhalten …

veröffentlicht in BERLINER MORGENPOST am 25.6.2025

Wiederholtes Systemversagen in der Bildungsverwaltung – Wer übernimmt Verantwortung?

Wenn es in der Berliner Bildungspolitik kracht, geraten reflexartig Lehrkräfte, Schulleitungen und die verantwortliche Senatorin ins Kreuzfeuer. Doch ein zentraler Akteur bleibt dabei regelmäßig unter dem Radar: die Schulaufsicht. (mehr …)

Januar 2025

Ein aufregendes Buch!

von Prof. Ralf Stabel, geb. 1965, Theaterwissenschaftler und Tanzhistoriker, seit 2007 Leiter der Staatlichen Schule für Ballett und Artistik Berlin

Über dieses Buch könnte ich ein Buch schreiben. So an- und aufregend ist es. Der Autor hat ein Kompendium vorgelegt, dass sowohl den Ist-Zustand der Berliner Eliteschulen des Sports als auch den Weg dahin nachvollziehbar darstellt. Aber er zeigt auch Perspektiven auf. Viele Aussagen sind mit anschaulichen Diagrammen gekoppelt. (mehr …)

August 2024

Schluss mit Schönschreiben!

Nach den Olympischen Spielen von Paris gehören die Fakten ungeschminkt auf den Tisch

 

Beim Schönschreiben in der Grundschule kam es früher darauf an, die Buchstaben fein säuberlich nebeneinander anzuordnen, um dem Ganzen ein ansehnliches Äußeres zu geben. Was die Berichterstattung über die Pariser Spiele in der Presse angeht scheint hier das gleiche Ziel verfolgt zu werden: Kleine Kritik im Einzelfall, aber dann viel Lobhudelei für das Ganze. Wer etwa die Fernsehreporter im Leichtathletikstadion erlebte und dabei parallel das mäßige Abschneiden der deutschen Sportlerinnen und Sportler dort konstatierte, fühlte sich in eine andere Welt versetzt. Um es schon einmal klar zu sagen: Das Abschneiden der deutschen Olympioniken in Paris 2024 ist das schlechteste nach der Vereinigung Deutschlands, es braucht eine grundlegende Veränderung. (mehr …)

April 2024

Ballettschule: Die Frage der politischen Verantwortung

veröffentlicht in der BERLINER ZEITUNG Nr. 93 vom 22.04.2024

„Eine Bankrotterklärung. Denunziationen, negative Presse, falsche Politik: 2020 wurde das Renommee der Staatlichen Ballettschule ramponiert. Jetzt sagte die Schulleiterin den einzigen Auftritt in diesem Jahr ab“
von Birgit Walter am 9.4.2024

Die „Never-Ending-Story Ballettschule“ kennt offenbar viele Betroffene, Schuldige, Verkannte, Unterdrückte und Unterdrücker. (mehr …)

März 2024

Mein neues Buch ist erschienen

Die Eliteschulen des Sports in Deutschland gelten als Institutionen, in denen konzentriert trainiert und gelernt wird. Ein Blick hinter die Kulissen jedoch zeigt, wie Anspruch und Wirklichkeit vielfach auseinanderklaffen. Immer wieder muss zwischen der Laufbahn als Hochleistungssportler und einer angemessenen Schulbildung gerungen werden.

„Unattraktiv, ineffizient und zu teuer!“ Auch diese Einschätzung hört man allseits, wenn das Gespräch auf die Eliteschulen des Sports kommt. (mehr …)

Dezember 2023

„In die Offensive!“ Berliner Spezialschulen Sport im öffentlichen Fokus

veröffentlicht im SPORTUNTERRICHT im Dezember 2023

Der Essay rezipiert eine Diskussion über die Arbeit und Perspektiven der Eliteschulen des Sports, vornehmlich bezogen auf die drei Berliner Einrichtungen. Es werden Ursachen und Wirkung von Problemlagen referiert, eingebunden auch in die Lage der Regelschulen im Land Berlin. Zudem werden die mäßigen Leistungen der Berliner Olympioniken von Tokio in den Zusammenhang gestellt. Der Autor vermittelt sowohl authentische Erfahrungen als Schulleiter einer solchen Schule, wie auch neuere Erkenntnisse und aktuelle Daten. Er stellt kritische Fragen, gibt Denkanstöße und zielt auf eine baldige Evaluation. (mehr …)

August 2023

Ein toller Sport wird pervertiert

in großen Teilen veröffentlicht in tagesspiegel.online vom 24.8.2023
Eine Abrechung mit der Parallelwelt Profifußball – Der Fußball ist zum reinen Geschäft verkommen. Und das hat inzwischen auch Einfluss auf die Basis. Auch dort dreht sich fast alles nur noch ums Geld.

Die neue Bundesligasaison hat gerade begonnen und – um es gleich vorweg zu gestehen: Ich verfolge immer noch das Fußballgeschehen, sitze samstags ab 15.30 Uhr vor dem Info-Radio, schaue ab 18 Uhr Sportschau, kann mich an schönen Toren richtig erfreuen und nehme mit Genugtuung zur Kenntnis, wie sich Menschen beim und mit dem Fußball wiederfinden und identifizieren, dort ihre „Heimat“ und sozialen Ausgleich finden und meinetwegen auch – einigermaßen gesittet – ihren Emotionen freien Lauf lassen. Die Spiele der Frauenweltmeisterschaft waren, bei aller Tragik für das deutsche Team, mit Freude zu verfolgen. (mehr …)

März 2023

Zu viele Lehrer – Berliner Sportschulen in der Defensive

Diskussion um deren Sinnhaftigkeit führt zur Frage der Bestandsgarantie

veröffentlicht in der „BERLINER ZEITUNG“ vom 17. März 2023

Die Zeichen stehen auf Sturm! Seit durch eine Anfrage des Abgeordneten Stefan Förster Ende Februar bekannt geworden ist, dass es an den drei Berliner Eliteschulen des Sports viel zu viele Lehrerinnen und Lehrer für viel zu wenige Schülerinnen und Schüler gibt, kehrte in der Bildungsverwaltung hektische Unruhe ein. Jetzt will man sich, egal wer der Behörde demnächst vorstehen wird, ehrlich machen und schnell in Schadensbegrenzung üben. SPD- Staatssekretär Alexander Slotty hat lt. Auskunft an den Tagesspiegel nunmehr angekündigt, seine Frauen und Mannen zusammenzurufen, um Abhilfe zu schaffen. Löblich, wenn auch längst überfällig – aber vielleicht seine letzte große Aktion im Amt. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein. (mehr …)

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